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Neues von der CES: Fernseher und Kopfhörer in Las Vegas

Neuigkeiten von der CES : Neue Fernseher sollen Filme wie im Kino wirken lassen

Auf der Technikmesse Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas haben Fernseh-Hersteller zahlreiche neue Geräte vorgestellt. LG, Samsung, TCL und Sony setzen auf 8K-Technologie, die noch detailreichere Bilder liefern soll als das bislang verfügbare 4K. Acht neue Geräte schickt allein der südkoreanische Elektronikkonzern LG ins Rennen, der ebenfalls aus Südkorea stammende Hersteller Samsung zeigt Geräte mit fast unsichtbarem Rahmen.

Für TV-Geräte werden Zusatzfunktionen immer wichtiger. Dazu gehört etwa die Möglichkeit, Computerspiele besser darzustellen, oder ein Modus, der Filme wie im Kino wirken lässt. Samsungs Fernseher Q950 hat eine Fitness-Software an Bord und soll Nutzer dabei unterstützen, ein gesünderes Leben zu führen. Ebenfalls nicht zu übersehen ist der Trend, dass immer mehr Streamingdienste angeboten und von Herstellern in ihre Fernsehgeräte immer stärker integriert werden.

Auch Sprachassistenten wie Googles Assistant und Amazons Alexa werden, wie die Messe in Las Vegas zeigt, in immer mehr Geräten verbaut. Der US-Sanitär-Hersteller Kohler hat zum Beispiel einen Duschkopf entwickelt, in dem ein vernetzter, wasserdichter Lautsprecher mit Amazons Alexa steckt. Eine smarte Toilette mit Sprachassistent wurden in Las Vegas ebenso vorgestellt wie einen Fahrradhelm, der Wetter- und Verkehrsinformationen anzeigen kann.

Ebenfalls auf der Messe vertreten sind sogenannte True Wireless Kopfhörer, Funk-Ohrstöpsel, die auch untereinander nicht mehr mit einem Kabel verbunden sind. Die ersten Geräte dieser Art waren 2016 die Airpods des iPhone-Konzerns Apple. Inzwischen sind Hersteller wie Jabra, Panasonic, Technics, Samsung, Sony und Huawei auch im Geschäft. Fast alle wollen sich als Alternative zu Apples 279 Euro teuren Airpods Pro positionieren.

Klanglich reichen tatsächlich einige Konkurrenten den Apple-Kopfhörern das Wasser, auch aktive Geräuschunterdrückung ist bei teureren Modellen mittlerweile an Bord. In Sachen einfache Verbindung, Bedienung und Tragekomfort hakt es bei einigen aber noch.

(dpa)