Mozilla setzt für Firefox-Entwicklung künftig auf KI von Spielefirma

Für einen stabileren Browser : Mozilla setzt für Firefox auf Künstliche Intelligenz

Die Organisation will Programmfehlern vorbeugen.

Mozilla will bei der Weiterentwicklung seines ­Firefox-Browsers künftig Künstliche Intelligenz des französischen Videospielherstellers Ubisoft einsetzen, teilt die Organisation mit. Bis zu 80 Prozent der Programmierfehler könnten damit erkannt werden noch bevor sie ihren Weg in die Anwendung fänden, heißt es in der Mitteilung. Der Browser solle somit künftig stabiler laufen.

„Clever Commit“ heißt der Assistent, der den Mozilla-Programmierern in Zukunft unter die Arme greifen soll. Commit wurde erstmals vor rund einem Jahr auf einer Entwicklerkonferenz vorgestellt. Mit künstlicher Intelligenz erkennt Commit Muster von Programmierfehlern direkt bei der Entwicklung. Damit soll die aufwendige nachträgliche Fehlersuche überflüssig werden.

Ubisoft erwartet laut eigener Aussage, dass der Commit-Assistent bis zu 70 Prozent der Kosten bei der Entwicklung von Videospielen und anderer Software einsparen könnte.

(dpa)
Mehr von Saarbrücker Zeitung