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Mit den Uhren vieler Hersteller können Verbraucher kontaktlos zahlen.

Smarte Technik : Bezahlen ist auch mit Uhren möglich

Wer unterwegs ist, will nicht immer die Geldbörse mitnehmen. Nicht nur mit dem Smartphone, sondern auch mit einigen Computeruhren können Nutzer an der Kasse kontaktlos bezahlen.

Möglich macht das die sogenannte NFC-Technologie (Near-Field-Communiction).

Nicht nur Smartwatches von Herstellern wie Fossil, LG oder Mobvoi, die mit Googles Betriebssystem Wear OS laufen und darüber Google Pay bieten, und die Apple Watches mit Apple Pay ermöglichen kontaktlos zu zahlen. Auch mit vielen Uhren oder Fitnessarmbändern von Herstellern wie Fitbit, Garmin oder Samsung, die eigene Betriebssysteme einsetzen, ist das möglich. Zudem gibt es Uhren, die bis auf einen sogenannten NFC-Chip zum mobilen Bezahlen überhaupt keine smarte Technologie mitbringen. Solche Modelle bietet etwa Swatch an.

Im Geschäft an der Kasse halten Verbraucher die Uhr zwar wie gehabt an das Bezahlterminal. Dreh- und Angelpunkt beim Zahlvorgang sind aber Apps. Denn es muss immer ein spezielles Programm auf einem mit der Uhr verbundenen Smartphone installiert sein. Das kann direkt vom Hersteller der Uhr, aber auch von einem Bezahldienstleister stammen.

In der App werden in aller Regel die Daten einer oder mehrerer Kreditkarten hinterlegt. Über die Programme lassen sich Käufe dann meist in Echtzeit verfolgen und Umsätze so auch kontrollieren.

Eine direkte und ständige Kommunikation zwischen der Uhr und dem Smartphone ist dabei oft nicht notwendig. In vielen Fällen funktioniert die Zahlung sogar dann, wenn die Batterie der Uhr leer ist. Die Bezahl-App auf dem Smartphone „erfährt“ dann über das Internet vom Bezahldienstleister, dass der Träger der Uhr etwas gekauft hat.

(dpa)