Lieber persönlich als per Internet

Lieber persönlich als per Internet

Die Deutschen bevorzugen das persönliche Gespräch gegenüber der virtuellen Kommunikation , etwa über Chats oder Video-Konferenzen. Das geht aus einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens GFK hervor.

32 Prozent verneinen hierzulande die Aussage, dass die virtuelle Kommunikation gleichwertig mit einem direkten Gespräch sei. Nur 13 Prozent bejahten diese Aussage. Auf Platz zwei der größten Ablehner folgt Schweden mit 29 Prozent. Danach kommen Tschechien und Belgien mit jeweils 26 Prozent. Lediglich 13 Prozent der Deutschen sehen keinen Unterschied darin, ob man Menschen und Orten real begegnet oder im Internet . In Japan macht es für gerade einmal neun Prozent der Befragten keinen Unterschied.

Einen besseren Stand haben Internet-Kontakte in anderen Teilen der Erde: Unter Brasilianern und Türken hat die virtuelle Kommunikation einen höheren Stellenwert. Jeweils 34 Prozent der Befragten sehen sie als Gleichwertig zum direkten Gespräch. In China verneinten gerade einmal sechs Prozent der Befragten die Aussage, dass beide Formen der Kommunikation gleichwertig seien. In Südkorea sehen sogar nur vier Prozent einen Unterschied zwischen persönlichem Gespräch und virtuellem Kontakt.

Kleinere Unterschiede zeigen sich zwischen den Geschlechtern: Während immerhin 35 Prozent der Frauen in Deutschland persönlichen Kontakten klar den Vorzug geben, sind es bei den Männern nur 28 Prozent. Am deutlichsten bevorzugen Menschen ab 50 das Gespräch von Angesicht zu Angesicht: 40 Prozent der Befragten in dieser Altersgruppe halten wenig von der digitalen Kommunikation .