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Laut Bitkom sind Bitcoin und Co. immer mehr Deutschen ein Begriff

Bitcoin, Ethereum und Co. : Digitale Währungen werden immer bekannter

Zwei Drittel der Deutschen haben von Bitcoin und Co. schon einmal gehört, zeigt eine Umfrage. Doch es bleiben Unsicherheiten.

Die Verbreitung von Kryptowährungen schreitet voran. Laut einer Befragung des Digitalverbands Bitkom sehen die Deutschen gleichermaßen Chancen und Nachteile in digitalen Währungen.

Bei Kryptowährungen handelt es sich um virtuelle Zahlungsmittel, die von keinem Geldinstitut verwaltet werden. Die älteste und bekannteste Kryptowährung ist Bitcoin. Der Wert solcher Währungen schwankt stark. Der Bitcoin wurde Anfang des Jahres für rund 4000 US-Dollar (ca. 3600 Euro) gehandelt, stieg Mitte des Jahres auf über 13 000 US-Dollar (ca. 11 800 Euro) an und steht aktuell bei etwa 6000 US-Dollar (ca. 5400 Euro).

Wie sich bei der Bitkom-Umfrage herausstellte, haben zwei Drittel der Bundesbürger bereits von digitalen Währungen gehört oder gelesen. Doch wenige wollen das digitale Geld nutzen. Für 62 Prozent der Befragten sind digitale Zahlungsmittel aufgrund von starken Kursschwankungen lediglich ein Spekulationsobjekt. 61 Prozent empfinden Kryptowährungen als zu kompliziert. Dass es nur Notenbanken gestattet sein sollte, Währungen auszugeben, gab jeder Zweite in der Befragung an.

Trotz der Kritik wurden von den Befragten auch positive Aspekte virtuellen Geldes hervorgehoben. Über die Hälfte sieht laut eigenen Angaben einen schnelleren und billigeren Geldtransfer als positive Eigenschaft des digitalen Geldes. Dass mit einer Kryptowährung auch Kleinstbeträge bequem über das Internet gezahlt werden können, gaben 49 Prozent als Grund für den Gebrauch der Währung an. Jeder Siebte würde eine Kryptowährung direkt in einem Kurznachrichtendienst nutzen wollen, um Rechnungen zu zahlen oder Geld an Freunde zu senden, erklärt der Bitkom nach seiner Umfrage.