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Kirchen werden in Corona-Krise digital und sollten es beibehalten

Dozentin Elke Rudloff : Kirchen machen aus der Not eine Tugend

Die Pfarrerin und Dozentin Elke Rudloff rät Kirchen, in der Corona-Krise neu entstandene digitale Angebote wie Internet-Gottesdienste oder Online-Botschaften beizubehalten.

Seit dem Beginn der Beschränkungen Mitte März hätten Pfarrer und Ehrenamtliche „geradezu explosionsartig“ neue digitale Formate für die Verkündigung auf die Beine gestellt, lobte die Dozentin des Instituts für Aus-, Fort- und Weiterbildung der westfälischen Landeskirche. Eine Stärke der neuen Formate sei der lokale Bezug. Videogottesdienste ermöglichten auch ein neues Kennenlernen des eigentlich vertrauten Kirchgebäudes. Um neugierig gewordene Zuseher zu halten, benötigten die digitalen Angebote Mindeststandards an Qualität, erklärte Rudloff. Wer Videogottesdienste aufnehme, solle stärker vom Film her denken als von der Liturgie, empfahl sie. Vor allem kurze Video-Botschaften würden sich für eine Weiterführung auch im Alltag eignen.

(epd)