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Kabellose Kopfhörer müssen gut klingen aber auch gut im Ohr sitzen

Stiftung Warentest : Kopfhörer sollten gut klingen und passen

() In-Ohr-Kopfhörer müssen nicht nur gut klingen. Sie sollten auch halten, was ihr Name verspricht: dass sie gut im Ohr sitzen. Käufer dürfen sich deshalb nicht allein auf die technische Ausstattung verlassen, sondern sollten ihre Wunschmodelle unbedingt zu Probe hören und tragen, rät die Stiftung Warentest.

Nur auf diese Weise lasse sich feststellen, ob ein Modell zu den eigenen Hörgewohnheiten passt und ob der Druck der Stöpsel im Ohr tolerabel ist. Sportler müssten sich beim Probehören bewegen. Denn beim Sport müssen In-Ohr-Kopfhörer nicht nur angenehm, sondern auch sicher sitzen. Das lasse sich erst nach einer halben Stunde beurteilen.

Grundsätzlich können beim Sport Modelle mit Ohrhaken von Vorteil sein, die das Gerät im Innenohr festhalten. Anderenfalls sind allein die Stöpsel, die den Gehörgang zur Geräuschabschirmung und für optimale Basswiedergabe abdichten, für den Halt verantwortlich.

Hält ein In-Ohr-Kopfhörer auf einer Seite nicht, sollte man es mit Stöpseln in zwei verschiedenen Größen für links und rechts versuchen, raten die Warentester. Ersatz für verlorene oder verschlissene Stöpsel sowie Sondergrößen sind im Handel zu finden.

Die besten völlig kabellosen (True Wireless) Bluetooth-In-Ohr mit aktiver Geräuschunterdrückung sind laut der Stiftung Warentest der Sony WF-1000XM3 (Gesamtnote 1,8) für rund 200 Euro und Apples Airpods Pro für rund 270 Euro (Note 2,0).

Bei den Kopfhörern ohne aktive Geräuschunterdrückung erzielen die True-Wireless-Modelle JBL Reflect Flow für rund 130 Euro und Plantronics Blackbeat Pro 5100 für rund 180 Euro (jeweils Gesamtnote 1,7) das beste Ergebnis. Günstigster guter True-Wireless-In-Ear im Test ist das rund 60 Euro teure Modell Petit des Herstellers Cellular Line (Note 2,1).

(dpa)