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Jugendliche langsam an Suchmaschinen für Erwachsene heranführen

Düsseldorf. Jugendliche sollten nicht übergangslos von Internet-Suchmaschinen für Kinder zu solchen für Erwachsene wechseln. Mit etwa zwölf Jahren könnten Kinder zwar anfangen, mit den normalen Suchmaschinen zu arbeiten. Eltern sollten dann aber einen Filter zum Jugendschutz aktivieren. Das empfehlen die EU-Initiative Klicksafe und das Projekt Internet-ABC. Agentur

Jugendliche sollten nicht übergangslos von Internet-Suchmaschinen für Kinder zu solchen für Erwachsene wechseln. Mit etwa zwölf Jahren könnten Kinder zwar anfangen, mit den normalen Suchmaschinen zu arbeiten. Eltern sollten dann aber einen Filter zum Jugendschutz aktivieren. Das empfehlen die EU-Initiative Klicksafe und das Projekt Internet-ABC.


Erst mit rund 15 Jahren können Jugendliche nach Ansicht der Experten komplett selbstbestimmt die Ergebnisse von Suchmaschinen bewerten. Bis dahin sei es oft noch schwierig für sie, die große Anzahl an Suchergebnissen richtig einzuordnen. So könnten zum Beispiel jugendgefährdende oder betrügerische Seiten angezeigt werden, die die Jugendlichen zunächst nicht als solche erkennen. Spezielle Filter und Jugendschutzprogramme sortierten solche Ergebnisse aus.

Kinder zwischen sechs und elf Jahren sollten gar keine Suchmaschinen für Erwachsene, sondern nur spezielle Kindervarianten wie blinde-kuh.de und fragfinn.de nutzen. Eltern könnten diese für das Benutzerkonto des Kindes als Startseite einrichten.



blinde-kuh.de

fragfinn.de