Jeder fünfte Deutsche lehnt Bankgeschäfte im Internet ab

Jeder fünfte Deutsche lehnt Bankgeschäfte im Internet ab

Sicherheit und Datenschutz sind unverändert die wichtigsten Anforderungen bei den Nutzern des Online-Bankings. Erst mit Abstand folgen Aspekte wie Schnelligkeit, Bequemlichkeit und Verfügbarkeit.

Insgesamt erledigen inzwischen mehr als 70 Prozent der Deutschen ihre Bankgeschäfte im Internet . Das ist das Ergebnis einer Studie der Initiative D21 und des IT-Dienstleisters Fiducia.

Die Umfrage ergab aber auch, dass 19 Prozent der Teilnehmer Online-Banking weiter bewusst ablehnen. Ihre größte Sorge ist die Angst vor Betrug. Einen finanziellen Schaden erlitten laut der Umfrage jedoch nur zwei Prozent der Teilnehmer.

Beim mobilen Banking schätzen die Kunden die Gefahren noch deutlich höher ein, als beim Online-Banking am PC. Insgesamt 75 Prozent der Befragten halten es für riskant mit dem Smartphone zu bezahlen. Genutzt wird die Möglichkeit Geldgeschäfte mit dem Smartphone zu erledigen meist von der jüngeren Generation. Von den über 55-Jährigen greift nur jeder zehnte Online-Banker über sein Handy auf das Konto zu.

Wie bereits die früheren Studien gezeigt haben, sind die meisten Menschen in Deutschland nicht bereit, Geld für mehr Sicherheit auszugeben. 54 Prozent der Teilnehmer möchten für eine sichere Transaktion beim Online-Banking nicht bezahlen. Gerade mal zwölf Prozent können sich vorstellen bis zu zwei Euro monatlich für die Sicherheit auszugeben. Das ist auch einer der Gründe, warum viele Nutzer bisher kein zusätzliches Programm gekauft haben, das die Sicherheit erhöht. Der Einsatz von entsprechender Software blieb mit 73 Prozent nahezu auf dem gleichen Niveau von 2012.

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