Jede zweite Firma informiert sich über Bewerber im Internet

Jede zweite Firma informiert sich über Bewerber im Internet

Vor der Jobsuche sollten Bewerber ihre Profile in sozialen Netzwerken wie LinkedIn oder Xing in Ordnung bringen: Fast jeder zweite Personalbeauftragte (46 Prozent) informiert sich dort über sie. Das hat eine repräsentative Umfrage des IT-Verbandes Bitkom ergeben unter 408 Mitarbeiter von Personalabteilungen ergeben.

Verhängnisvoll sind vor allem Widersprüche zwischen dem Profil und der Bewerbung: Bekamen Kandidaten aufgrund solcher Recherchen keine Einladung vom Unternehmen, lag das in 90 Prozent der Fälle daran, dass die Aussagen dort nicht mit den Angaben in den Bewerbungsunterlagen übereinstimmten.

Personalreferenten interessieren sich für Fachliches: Von jenen, die Bewerber im Netz überprüfen, informieren sich 89 Prozent dort über die fachliche Qualifikation. Fast drei von vier beschäftigen sich mit Äußerungen zu Fachthemen. Hobbys (44 Prozent) sind dagegen für weit weniger wichtig.

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