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Internetdienst GameSpy geht Ende Mai vom Netz

Internetdienst GameSpy geht Ende Mai vom Netz

Computer-Spieler müssen ab dem 31. Mai auf die Onlinefunktionen vieler Titel verzichten.

Grund ist die Abschaltung des Internetdienstes GameSpy, über dessen Server seit der Gründung im Jahre 1999 zahlreiche Softwarefirmen Mehrspielerpartien ihrer Titel angeboten haben.

Welche Spiele von der Schließung genau betroffen sind, ist Sache der Hersteller. So hat 2K Games in dieser Woche eine Liste veröffentlicht, welche der bislang bei GameSpy beheimateten Titel man auf alternative Anbieter verlagern möchte. Darunter sind etwa Borderlands oder die Teile III und IV der populären Strategiereihe Civilization. Während des Umzugs auf einen anderen Anbieter könne es für die Spieler zu Unannehmlichkeiten kommen, so 2K Games.

Andere Spiele wie etwa die Tennissimulation TopSpin oder der Strategietitel Stronghold 2 sollen ganz vom Netz genommen werden. Bei diesen sei ab 1. Juni dann nur noch der normale Offline-Modus nutzbar. Gleiches hat auch das deutsche Entwicklerstudio Crytek bereits für seine Spiele Crysis 1 und 2 angekündigt. Viele andere Hersteller, darunter etwa Electronic Arts oder UbiSoft, haben sich noch nicht konkret zur Zukunft ihrer GameSpy-Spiele geäußert.