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In deutschen Hotels wird das Internetangebot häufig bemängelt

Schlechte Verbindung : Lahme Leitung: Viele Touristen klagen übers WLAN in Hotels

In Sachen Sicherheit raten IT-Experten im Urlaub zu besonderer Vorsicht: Niemals geheime Passwörter über öffentliche Netzwerke eintippen.

Nach Restaurants suchen, E-Mails checken, Urlaubsbilder posten: Für all diese Dinge brauchen Touristen eine schnelle und vor allem stabile Verbindung ins Internet.

Doch mit der Qualität des Internetangebots in deutschen Hotels ist fast jeder zweite Internetnutzer unzufrieden. Das zeigt eine Umfrage von Bitkom ­Research, einem Tochterunternehmen des Digitalverbandes Bitkom. Mehr als jeder Dritte ist zudem mit dem WLAN-Zugang nicht zufrieden.

Auch die digitale Ausstattung in Ferienwohnungen und -häusern in Deutschland bewertet etwa ein Drittel kritisch – so sind 31 ­Prozent dort mit der Internetqualität ­unzufrieden sowie 34 Prozent mit dem WLAN-Zugang. Für die Umfrage hat Bitkom Research 1004 Menschen ab 16 Jahren in Deutschland telefonisch befragt.

Wer Zugriff auf einen öffentlichen Rechner hat, kann versuchen, eine mangelhafte WLAN-Verbindung zu umgehen. Zum kurzen Surfen sind frei zugängliche Computer in Hotel-Lobbys oder an Flughäfen in vielen Fällen bestens geeignet.

Abstand sollte man aber davon nehmen, sich an solchen PCs bei seinen Benutzerkonten für Dienste anzumelden, warnt das Verbraucherportal Mobilsicher.de. Insbesondere das Mail-Konto und die Onlinebanking-Bereiche der eigenen Bank sind tabu. Aber auch das Login bei sozialen Netzwerken oder Shopping-Seiten sei gefährlich, weil es für den Nutzer unmöglich sei, zu überprüfen, ob nicht vielleicht eine Schad- oder Spionagesoftware alles unbemerkt mitschneidet.

Wer auf Reisen, im Urlaub oder grundsätzlich viel an Rechnern arbeiten muss, und deshalb das eigene Notebook mit nimmt, sollte bedenken, dass das Gerät jederzeit verlorengehen oder entwendet werden ­könnte. Deshalb sollten zumindest die wichtigsten Daten, am besten aber die komplette Festplatte, verschlüsselt werden. Das gilt auch für ­Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets.

(dpa)