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Haushaltsbuch für die Hosentasche

Haushaltsbuch für die Hosentasche

Viele kennen das Problem: Am Ende des Geldes ist noch sehr viel Monat übrig. Wer seine Finanzen künftig besser im Auge behalten will, kann sich eine entsprechende App auf dem Smartphone installieren.

Ein neues Kleid, ein schickes Essen, das Auto muss in Reparatur: Wenn das Gehalt erst da ist, will es auch ausgegeben werden. Wer am Ende des Monats aber regelrecht ums finanzielle Überleben kämpft, kann versuchen, seine Ausgaben und Einnahmen über Finanz-Apps zu organisieren. AndroMoney Buchhaltung ist eine Anwendung, die sowohl vom Smartphone als auch vom Computer aus verwendet werden kann. Die App fungiert als mobiles Haushaltsbuch und wurde bereits eine Million Mal im Google Play Store heruntergeladen. Kategorien bieten die Möglichkeiten, die Ausgaben genau einzusortieren. Und auch die Einnahmen können zum Beispiel unter Hauptverdienst, Nebenjob oder Taschengeld eingeordnet werden. Die App ist zeitsparend, denn wiederkehrende Ausgaben müssen nur einmal eingetragen werden. Die Daten sind auch in Excel übertragbar, zudem gibt es die Möglichkeit, die Einnahmen und Ausgaben in Grafiken auswerten zu lassen.

Die Anwendung MoneyWise von Handy North bietet einen Überblick über die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Ausgaben und Einnahmen . Geldbeträge können unter anderem für häusliche Ausgaben oder Vergnügen bestimmt werden. Ist ein festgelegter Betrag überschritten, wird der Nutzer benachrichtigt. Ein Pluspunkt ist, dass Anwender jederzeit abrufen können, wie viel Geld noch bis zum Ende des Monats übrig bleibt. Dateien können zur Excel-Tabelle umformatiert und weitergesendet werden. Ein Manko: Um wiederkehrende Ausgaben einzuplanen, muss der Nutzer die kostenpflichtige Pro-Version herunterladen. Bei der kostenlosen Anwendung muss der Betrag manuell eingegeben werden.

Mit der App Financisto lassen sich die Finanzen gleich mehrere Konten verwalten. Die Anwendung kann so einer ganzen Familie bei der Buchhaltung helfen. Die Konten sind passwortgeschützt. Berichte, Grafiken und Kontoübersicht können als Textdateien auf den Computer oder Laptop exportiert werden. Diese können unter anderem nach Haushalten oder Zeitraum sortiert werden.

Der Taschengeldplaner richtet sich vor allem an Jugendliche. Hier können sie ihre Einnahmen wie das Gehalt eines Nebenjobs und die Ausgaben eintragen. Die Anwendung zeichnet sich durch eine einfache Handhabung aus. Außerdem ist das Konto passwortgeschützt. Unter "Kontoentwicklung" zeigt ein Diagramm, wann der Nutzer - ob am Anfang oder Ende des Monats - am meisten Geld ausgegeben hat. Auch wiederkehrende Belange können erfasst werden. Eine Synchronisierung der Daten mit dem Computer ist allerdings umständlich.

Mit Meine Finanzen vom Entwickler 7csolutions können die Ausgaben alphabetisch und in unterschiedliche farbliche Kategorien einsortiert werden. Daueraufträge, geplante Buchungen und ein Kontoverlauf zeigen, wann und wie viel ausgegeben und eingenommen wurde. Auch Sicherungskopien sind möglich. Zudem erklären Videos, wie die Anwendung funktioniert. Ein Defizit ist hier die Werbung, die manchmal unaufgefordert auf dem Bildschirm aufpoppt.