| 21:06 Uhr

Jugendschutz und Werbung
Für Videoportale gelten bald europaweit strengere Regeln

Brüssel. Videoplattformen wie Youtube müssen sich in der EU künftig an striktere Regeln bei Jugendschutz oder Werbung halten. Der zuständige Ausschuss des Europaparlaments und die EU-Staaten hätten einen Durchbruch in den Verhandlungen über die Regeln für audiovisuelle Inhalte erzielt, wie Parlament und EU-Kommission mitteilten.

Videoplattformen wie Youtube müssen sich in der EU künftig an striktere Regeln bei Jugendschutz oder Werbung halten. Der zuständige Ausschuss des Europaparlaments und die EU-Staaten hätten einen Durchbruch in den Verhandlungen über die Regeln für audiovisuelle Inhalte erzielt, wie Parlament und EU-Kommission mitteilten.


Auch soziale Netzwerke wie Facebook müssen bei audiovisuellen Inhalten nach Angaben des Parlaments künftig die gleichen Schutz- und Transparenzregeln erfüllen. Wenn Videos gemeldet würden, die zu Gewalt, Hass oder Terrorismus aufriefen, müsse Abhilfe geschaffen werden. Videoplattformen wie Youtube sollten außerdem verpflichtet werden, Werbung, Sponsoring und Produktplatzierungen kenntlich zu machen.

Die EU-Kommission hatte 2016 eine Überarbeitung der Regeln für audiovisuelle Medien vorgestellt. Das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten wollen Anfang Juni abschließend darüber verhandeln.



(dpa)