1. Leben
  2. Internet

Flut an Passwörtern nervt die Deutschen

Flut an Passwörtern nervt die Deutschen

Gut jeder Dritte fühlt sich davon überfordert, sich mehrere Passwörter für verschiedene Onlinekonten merken zu müssen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des IT-Branchenverbands Bitkom. Dabei raten Sicherheitsexperten dazu, für jedes Nutzerkonto ein eigenes und eindeutiges Passwort einzurichten, damit nicht gleich alle Konten in Gefahr sind, wenn eines geknackt wird. Je mehr Konten, umso mehr Passwörter sind demnach im Spiel. Vor allem ältere Menschen ab 65 Jahren seien mit einem Anteil von 48 Prozent häufiger von der Passwort-Flut genervt als der Durchschnitt.

Fast ein Drittel stimmt darüber hinaus der Aussage zu, dass Passwörter durch andere, besser handhabbare Sicherheitsmaßnahmen ersetzt werden sollten. Dazu gehören zum Beispiel biometrische Merkmale wie der Fingerabdruck, der inzwischen bei einer Reihe von Smartphone-Modellen für das Entsperren der Geräte verwendet wird.

Simple Passwörter bevorzugt

Laut Umfrage bevorzugen zudem 40 Prozent der Befragten einfache Passwörter , die man sich leicht merken kann. Davon rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf der Seite bsi-fuer-buerger.de ab. Laut BSI muss ein sicheres Passwort heute mindestens aus zwölf Zeichen bestehen. Es sollte nicht in einem Wörterbuch vorkommen. Zudem sei es empfehlenswert, Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen und Ziffern zu verwenden. Das BSI rät zudem, Zugangsdaten auf Papier zu notieren und unter Verschluss zu halten oder sie auf dem Rechner in einer verschlüsselten Datei abzulegen. Doch auch dafür muss ein sicheres Passwort gewählt werden.

bsi-fuer-buerger.de