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Die Zahl der Sicherheitslücken in Software wächst an

Hannover. Agentur

Immer öfter werden Sicherheitslücken in Software bekannt. Das zeigt eine Studie des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), die am Montag auf der IT-Messe Cebit vorgestellt wurde. Rund 6500 Software-Schwachstellen seien im vergangenen Jahr öffentlich geworden, 2013 waren es bis zu 5500 solcher Schwachstellen. Der Grund für den Anstieg sei unter anderem, dass Computer-Programme immer komplizierter würden, sagte Christoph Meinel, der Direktor des HPI. "Beim Anwachsen der Komplexität gibt es immer wieder auch Fehler."

Die Zahlen basieren auf Schwachstellen, die in öffentlichen Datenbanken wie der "National Vulnerability Database" der US-Regierung aufgelistet sind. Sie erfassen viele der Lücken, aber längst nicht alle. "Niemand kann genau sagen, wie viele Schwachstellen es wirklich gibt", sagt Andrey Sapegin, wissenschaftlicher Mitarbeiter am HPI. Die meisten Schwachstellen wurden für Microsofts Internet Explorer bekannt, gefolgt Google Chrome und Mozilla Firefox .