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Die Computerzeitschrift „c’t“ warnt vor Fake Flash-Speichersticks

Fake-Speicher : Warnung vor gefälschten Speicherkarten

Vermeintliche Schnäppchen entpuppen sich als Datengrab, schreibt die Computerzeitschrift „c’t“.

() Das Computermagazin „c’t“ warn vor gefälschten Speichermedien. Auf Shopping-Plattformen und Marktplätzen im Internet wimmele es nur so von diesen Angeboten. Die Händler werben dabei mit großem Volumen für wenig Geld. Tatsächlich bieten solche gefälschten Flash-Speicher meist nicht mehr als 32 GB, berichtet das Computermagazin „c‘t“.

Wer nichtsahnend und gutgläubig mehr auf gefälschte Medien schreibe, lösche unwissentlich Daten. Denn sei das gefälschte Medium voll, fange es an, den Speicherplatz wieder von vorne zu beschreiben.

Da Fälscher Logos, Typenbezeichnungen und Symbole bekannter Hersteller dreist auf ihre Sticks und Karten drucken, ist der beste Schutz vor Fehlkäufen, die aktuellen Preise für echte Flash-Speichermeiden zu kennen. Handelt es sich um ein echtes Produkt, kosten 32 GB Speicherkapazität derzeit rund zwölf Euro. Für 256 GB Speicher werden je nach Art des Speichermediums zwischen 40 und 45 Euro fällig, bei 512 GB Speicher sind es 90 bis 135 Euro. Ein Terabyte Kapazität kostet bis zu 400 Euro. Zwei Terabyte gibt es bislang für 950 Euro.

Typisch für gefälschte USB-Sticks ist den Angaben zufolge auch die nicht mehr zeitgemäße USB-2.0-Schnittstelle, die als USB 3.0 beworben werde. Wegen manipulierter Firmware der Speichermedien sei die vom Rechner angezeigte Speicherkapazität bei Fake-Sticks und -Karten nicht verlässlich. Hier setzten Käufer besser ein Testprogramm wie H2testw unter Windows oder F3 mit macOS ein, sollten jedoch einstellen, dass nur 50 GB geprüft werden, damit der Vorgang nicht zu lange dauere. In der Regel träten nach den ersten vier bis 32 geprüften GB schon Fehler auf.

(dpa)