| 19:07 Uhr

Deutsche fordern Maßnahmen gegen Fake News im Netz

Düsseldorf. Eine breite Mehrheit der Menschen in Deutschland befürwortet neue Gesetze gegen gezielte Falschnachrichten, sogenannte Fake News. 80 Prozent sind der Ansicht, dass solche Gesetze notwendig seien, um Facebook und Co. zum schnelleren Löschen von falschen Nachrichten zu zwingen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen hervor, für die das Forsa-Institut mehr als 1000 Onlinenutzer bundesweit befragt hat. 86 Prozent wünschen sich, eigenhändig Fake News als solche kennzeichnen zu können. Nur eine Minderheit von acht Prozent vertritt die Auffassung, dass Falschnachrichten zur Meinungsfreiheit gehören, in Ostdeutschland liegt dieser Anteil bei 17 Prozent. Dagegen hält eine klare Mehrheit von 61 Prozent gezielte Falschnachrichten sogar für demokratiegefährdend. Agentur

77 Prozent der Jüngeren (14 bis 24 Jahre) gaben an, im Netz schon auf Fake News gestoßen zu sein. Von den 60-Jährigen und Älteren waren es nur 46 Prozent.