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Scham ist der Hauptgrund: Cyberkriminelle werden oftmals nicht angezeigt

Scham ist der Hauptgrund : Cyberkriminelle werden oftmals nicht angezeigt

Opfer von Internetkriminalität verzichten laut dem Weißen Ring häufig aus Scham auf eine Anzeige. „Auch Resignation spielt eine Rolle. Oftmals denken Betroffene, dass die Täter sowieso nicht ermittelt werden könnten“, erklärte die Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer.

„Betroffene fühlen sich machtlos und Tätern schutzlos ausgeliefert.“ Häufig würden sie erneut zu Opfern, da Täter erpresserisches Material nicht löschten, sondern es stattdessen immer wieder gegen sie verwendeten.

Der Weiße Ring ermutigt Betroffene, sich Hilfe zu holen, etwa bei Vertrauenspersonen, der Polizei und Opferberatungen. Zudem rät der Verein dazu, aktuelle Virenscanner zu nutzen, Betriebssysteme stets auf dem neuesten Stand zu halten und Passwörter regelmäßig zu ändern. Persönliche Daten wie Fotos, Adressen und Telefonnummern sollten Nutzer nur nach reiflicher Überlegung veröffentlichen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt auf seiner Webseite weitere Tipps, mit denen sich Bürger schützen können.

www.bsi-fuer-buerger.de