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Digitale Hilfe für Ermittler
Neue App soll Bundespolizei bei der Fahndung unterstützen

Potsdam. Die Bundespolizei will mithilfe einer App künftig schneller prüfen können, ob jemand zur Fahndung ausgeschrieben ist. Seit Ende vergangenen Jahres seien 1500 Smartphones mit der integrierten Fahndungs-App an Polizeidienststellen ausgeliefert worden, so die Bundespolizei. dpa

In den kommenden Jahren sollen rund 10 000 Smartphones in Betrieb gehen.


Früher konnte die Fahndungsabfrage über Funk oder einen Telefonanruf laut Bundespolizei mehrere Minuten dauern, mit der App seien es nur wenige Sekunden. Das neue Verfahren soll auch in Regionen mit schlechter Internetverbindung funktionieren.

Die Fahndungsabfrage läuft laut Polizei so ab: Ein Beamter hält einen Ausweis vor die Kamera seines Smartphones, die App gleicht die Daten ab. Wenn der Betroffene gesucht wird, erscheint bei mindestens einem Treffer in den Datenbanken ein rotes Ausrufezeichen auf dem Bildschirm des Beamten. In einem Fenster sind zusätzliche Infos über die Fahndung zu sehen. Kann das Programm zu der Person nichts finden, ist ein grüner Haken zu sehen. Die App wurde im Auftrag der Bundespolizei für Dienst-Smartphones entwickelt.