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Bei hoher Belastung im Datenverkehr dürfen Provider im Notfall drosseln

Drosselung : Netzbetreiber dürfen Datenmenge notfalls steuern

() Die Betreiber der Telekommunikationsnetze dürfen im Fall einer Überlastung durch verstärkte Internetnutzung während der Corona-Krise den Datenverkehr entsprechend steuern, um das Netz am Laufen zu halten.

Das geht aus einem Leitfaden der Bundesnetzagentur hervor. Telekom, Vodafone und Telefónica bestätigen ein stabiles Funktionieren der Netze trotz höherer Belastung durch Homeoffice oder Streaming. Video-Dienste haben bereits freiwillig die Qualität ihrer Inhalte gedrosselt.

Die Netzbetreiber dürften im Überlastungsfall den Datenverkehr gezielt steuern und etwa Video­streaming hinten anstellen, um Telefonate weiter zu ermöglichen. Im Normalfall widerspricht eine solche Steuerung dem Grundsatz der Netzneutralität, demzufolge alle Daten gleich behandelt werden müssen. Sollte einer der Betreiber Daten drosseln, müsse die Netzagentur informiert werden, hieß es.

(dpa)