Apple will rund Hälfte der Erlöse bei Flatrate für Nachrichten

Neuer Dienst des iPhone-Konzerns : Apple will mit Nachrichten-Flatrate seine Einnahmen aufbessern

Apple verhandelt mit US-Medienhäusern über ein neues Angebot, bei dem Inhalte verschiedener Anbieter für eine monatliche Gebühr zugänglich wären. Der iPhone-Konzern wolle bei der Nachrichten-Flatrate allerdings einen Anteil von etwa 50 Prozent am Erlös behalten, schreibt das Wall Street Journal.

Das stoße auf Widerstand bei den Verlagshäusern. Diese seien zudem unzufrieden damit, dass sie nach Apples Plänen weder E-Mail-Adressen noch Kreditkartennummern der Abonnenten bekommen würden, hieß es weiter.

Der Anteil der Medienunternehmen am Erlös solle zwischen ihnen gemäß der Zeit, die Nutzer mit ihren Inhalten verbringen, aufgeteilt werden, berichtete das Wall Street Journal weiter. Apple habe in Gesprächen mit Verlegern einen monatlichen Preis von rund zehn Dollar genannt.

Das Medienportal Buzzfeed schreibt, der Abo-Service für Nachrichteninhalte könne auf einer ­Apple-Veranstaltung im März vorgestellt werden. Über ein solches Angebot werde bereits seit einiger Zeit spekuliert. Apple kaufte vor knapp einem Jahr bereits die App „Texture“, die auf Abo-Basis Zugang zu diversen Magazinen gewährt.

Apple setzt verstärkt darauf, mehr Geld mit Abos und anderen Diensten zu verdienen. ­Apple-Chef Tim Cook stellt bei jedem Quartalsbericht das Wachstum der Umsätze mit den Diensten heraus.

(dpa)
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