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Viele Doktoranden denken über Abbruch der Promotion nach

Hannover. Viele Doktoranden (43 Prozent) haben schon einmal darüber nachgedacht, ihre Promotion abzubrechen. Das geht aus einer Studie des Hochschul-Informationssystems Hannover hervor. Besonders hoch (47 Prozent) ist der Anteil demnach bei Nachwuchswissenschaftlern, die neben der Promotion noch als wissenschaftliche Mitarbeiter an der Hochschule oder in einem Forschungsprojekt tätig sind

Hannover. Viele Doktoranden (43 Prozent) haben schon einmal darüber nachgedacht, ihre Promotion abzubrechen. Das geht aus einer Studie des Hochschul-Informationssystems Hannover hervor. Besonders hoch (47 Prozent) ist der Anteil demnach bei Nachwuchswissenschaftlern, die neben der Promotion noch als wissenschaftliche Mitarbeiter an der Hochschule oder in einem Forschungsprojekt tätig sind. Etwas niedriger sind die Werte bei Doktoranden aus Graduiertenkollegs (37 Prozent) und Doktoranden mit einem Stipendium (31 Prozent). Als Grund für die Abbruchgedanken gab fast jeder Zweite (46 Prozent) an, er zweifle an seiner Eignung zur Promotion. Fast genauso viele (43 Prozent) gaben als Grund die hohe Arbeitsbelastung im Wissenschaftsbetrieb an. Mehr als jeder Dritte (39 Prozent) wollte aus dem Promotionsverfahren aussteigen, weil er sich schlecht betreut fühlte. Für die Studie wurden 2850 Promovierenden befragt. dpa