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Saar Uni und DFKI: Projekt Evarest ermöglicht Datenaustausch in Produktion

Projekt Evarest : Datenaustausch für den Klimaschutz

Die digitale Plattform Evarest soll Herstellern von Lebensmitteln den Datenaustausch ermöglichen. Und beim Klimaschutz helfen.

Ein vom Wirtschaftsinformatiker Wolfgang Maaß an der Saar-Uni und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz geleitetes Forschungskonsortium hat eine digitale Plattform entwickelt, die in der Lebensmittelproduktion anfallende Daten in Zusammenhang setzt und auswertet. Auf der Plattform namens Evarest soll zudem mit anonymisierten Produktions-Daten gehandelt werden können.

Erzeuger und Hersteller erhalten so laut Maaß eine zusätzliche Einnahmequelle. Zugleich kämen die auf Evarest zur Verfügung gestellten Daten allen zugute: „Je mehr Daten zur Verfügung stehen, umso effektiver können wir Produktion oder Transport machen“, erklärt Maaß. Er sieht darin eine Chance, das Klima zu schonen.

Denn je mehr Hersteller etwa über die Ernte, das Kaufverhalten oder die Preise und vorhandenen Mengen der für die Produktion benötigten Stoffe wüssten, desto passgenauer und weitsichtiger könnten sie planen. Maaß hofft, dass mit diesem Wissen beispielsweise Überproduktionen verhindert werden können.

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt Evarest mit 2,3 Millionen Euro. Von Montag, 12. April, bis Sonntag, 18. April, wird das Projekt auf der digitalen Hannover Messe gezeigt.

evarest.de

hannovermesse.de