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Mehr ausländische Studenten

Während sich die Zahl der Erstsemester bundesweit verringert hat, stieg die Zahl der ausländischen Studenten. Foto: Schlichter
Während sich die Zahl der Erstsemester bundesweit verringert hat, stieg die Zahl der ausländischen Studenten. Foto: Schlichter FOTO: Schlichter
Wiesbaden/Berlin. Gut jeder fünfte Studienanfänger hat einen ausländischen Pass. Der Ausländeranteil wächst, während die Zahl der Erstsemester insgesamt sinkt. Da ausländische Studenten meist ein geringeres Budget zur Verfügung hätten, mahnt das Studentenwerk deutlich mehr bezahlbare Wohnheimplätze an. Agentur

An den deutschen Hochschulen hat sich die Zahl der neu eingeschriebenen Studenten leicht verringert - bei den ausländischen Erstsemestern gab es hingegen ein deutliches Plus. Insgesamt sind im laufenden Wintersemester 2014/15 fast 2,7 Millionen Studenten an deutschen Universitäten eingeschrieben, so viele wie nie zuvor.

Mit den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes begründet das Deutsche Studentenwerk (DSW) seinen erneuten Vorstoß für eine Verbesserung der Wohnsituation in Universitäts-Städten: Der Dachverband der 58 Studentenwerke in Deutschland fordert mindestens 25000 zusätzliche preisgünstige, staatlich geförderte Wohnheimplätze. "Für die ausländischen Studierenden ist das Wohnheim die beliebteste und die häufigste Wohnform. 37 Prozent von ihnen leben im Studentenwohnheim. Von den rund 188000 Wohnheimplätzen der Studentenwerke sind rund 66000 von ausländischen Studierenden belegt", sagte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. Ausländische Studenten hätten "ein deutlich geringeres Budget als deutsche, und sie haben große Probleme, auf dem freien Wohnungsmarkt unterzukommen".

An den deutschen Hochschulen hatten sich im vergangenen Jahr 107000 ausländische Studenten neu eingeschrieben - 4,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt ging die Zahl der Erstsemester mit 501000 jedoch um 1,6 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Der Anteil der Ausländer stieg damit von rund 20 auf 21,4 Prozent. Genauere Gründe dieser Entwicklung könnten erst nach der Detailauswertung im Herbst gegeben werden, sagte eine Sprecherin des Statistischen Bundesamts.

Die Zahl der Studienanfänger hatte 2011 den bisher höchsten Stand erreicht. Damals schrieben sich 518748 Erstsemester an deutschen Hochschulen ein, darunter gut 88000 Ausländer. Im Jahr darauf sank die Zahl der Erstimmatrikulierten.