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Grenzforschung
EU fördert Europa-Projekt mit zwei Millionen Euro

Saarbrücken. Die Universität der Großregion gibt den Startschuss für ein europäisches Zentrum für Grenzraumforschung

(red) Die Universität der Großregion ist eine Kooperation von sechs Hochschulen aus vier Ländern. Neben der Saar-Uni gehören die Unis Luxemburg, Trier, Lüttich und Lothringen sowie die TU Kaiserslautern dazu. Gemeinsam bauen sie nun ein europäisches Zentrum für Grenzraumforschung auf. Die Europäische Union fördert das Projekt, das sich wissenschaftlich dem Thema Grenzen widmen soll, mit zwei Millionen Euro, verteilt über drei Jahre, so die Saar-Uni.


An den sogenannten Border Studies sind unterschiedliche Fachrichtungen, hauptsächlich Geistes- und Sozialwissenschaftler, beteiligt. Die Grenz-Forscher untersuchen etwa die Bedeutung und die Auswirkungen wirtschaftlicher, politischer, sozialer und kultureller Grenzen. Geplant sei beispielsweise, in einem dreisprachigen Glossar (auf Deutsch, Englisch und Französisch) zentrale Begriffe der Border Studies zu erläutern und in einer Datenbank wichtige Dokumente und Informationen zu grenzüberschreitenden Studien ebenfalls dreisprachig zur Verfügung zu stellen. Außerdem soll das Zentrum wissenschaftliche und öffentliche Veranstaltungen rund um das Thema Grenzraumforschung organisieren.

Für die Studenten der sechs Universitäten soll sich das grenzüberschreitende Studium durch sogenanntes Blended Learning, bei dem Präsenzveranstaltungen mit digitalen Lernangeboten verknüpft werden, verbessern.