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Eintrittskarte in die Arbeitswelt

Saarbrücken. Wer ein Hochschulstudium abschließt, hat auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen. Aber nicht alle Absolventen landen gleich in dauerhaften Arbeitsverhältnissen. Eine Studie hat die Werdegänge von Bachelor- und Masterstudenten untersucht. red

Nach dem Ende des Studiums unterschreiben neun von zehn Masterabsolventen im Laufe der ersten 18 Monate einen Arbeitsvertrag. Das geht aus einer Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hervor.


Besonders häufig finden demnach Fachhochschulstudenten gleich eine unbefristete Arbeitsstelle. Jeder zweite FH-Absolvent tritt bereits mit der ersten Tätigkeit in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis ein. Universitätsabsolventen treten dagegen häufiger eine befristete Stelle oder ein Referendariat an.



Für die Studie des DZHW wurden Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2013 zu ihrem Studienverlauf und Rückblick auf das Studium, zu weiteren Werdegängen und ihrem Berufseinstieg und Berufserfolg befragt. "Die Studie erlaubt erstmals bundesweite, fächerdifferenzierte Aussagen zu Auswirkungen des neuen Bachelor-Master-Systems auf Hochschulabgänger zu machen", sagte Monika Jungbauer-Gans, wissenschaftliche Geschäftsführerin des DZHW.

Laut der Studie suchen Absolventen beider Hochschultypen im Schnitt dreieinhalb Monate nach einer Beschäftigung. Dem Prüfungsjahrgang 2013 gelang der Berufseinstieg besser als den zuvor befragten Jahrgängen. Von den FH-Absolventen mit Bachelor oder Master haben über 60 Prozent eine Tätigkeit aufgenommen, die ihrem Abschlussniveau entspricht. Bei Universitätsabschlüssen liegt dieser Wert bei 46 Prozent (Bachelor ) und 76 Prozent (Master ). Nach Wirtschaftsbereichen betrachtet, arbeiten mehr als 40 Prozent dieser Berufseinsteiger im Dienstleistungssektor (ohne Forschung und Kultur), unabhängig von besuchter Hochschule und Abschlussart.

In Vollzeit erwerbstätige Fachhochschulbachelors erzielen bei der ersten Tätigkeit nach Abschluss ihres Studiums ein Jahresbruttoeinkommen von 35 100 Euro, während Fachhochschulmaster im Durchschnitt auf 40 200 Euro kommen. Das Einstiegsgehalt mit Universitätsabschluss liegt für Bachelor mit 30 200 Euro und für Master mit 38 500 Euro hingegen etwas niedriger, was sich durch die unterschiedliche Fächerzusammenstellung erklären lässt.

bmbf.de/de/studium-70.html