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Jubiläum
Die Deutsch-Französische Hochschule feiert Geburtstag

Saarbrücken. 17 000 Absolventen haben zweisprachigen Abschluss.

(red) Heute vor zwanzig Jahre unterzeichneten Frankreich und Deutschland das „Weimarer Abkommen“. Dieser Vertrag war die Geburtsstunde der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH). An inzwischen über 180 Einrichtungen in Deutschland, Frankreich und einigen Drittländern können Studenten in 180 binationalen Studiengängen unterschiedlicher Fachrichtungen einen doppelten deutsch-französischen Studienabschluss erlangen. 17 000 junge Menschen haben dieses Angebot bereits wahrgenommen, teilte die DFH, deren Verwaltungssitz in Saarbrücken ist, mit. Die DFH fördert auch die Forschung. Sie ermöglicht jedes Jahr rund 300 jungen Nachwuchswissenschaftlern Forschungsaufenthalte im Partnerland.


Die finanziellen Mittel werden der DFH zu gleichen Teilen von der deutschen und der französischen Regierung zur Verfügung gestellt. Vertreter beider Regierungen werden anlässlich ihres 20. Gründungsjubiläums zu einem Kongress im Saarbrücker Schloss erwartet, den die DFH am 14. und 15. Dezember zum Thema „Deutsch-französische Hochschulkooperation: Ein europäisches Modell der Internationalisierung“ organisiert.

www.dfh-ufa.org