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Fruchtfliegen: Woher kommen sie und wie wird man sie los?

Fruchtfliegen schwirren vor allem in der Küche umher und sitzen auf dem Obst. Sie werden auch als Obstfliegen, Gärfliegen, Mostfliegen oder Essigfliegen bezeichnet. Vor allem in der heimischen Küche schwirren Scharen um Obstteller und Biomüll. Mit steigenden Temperaturen und einem Überfluss an feuchten Brutstätten und leicht gärenden Lebensmitteln können sich die kleinen Fruchtfliegen gut Fortpflanzen.

Meist werden sie über Supermarkteinkäufe ins Haus eingeschleppt - die Eier haften auf Obst und Gemüse. Vor allem überreifes Obst zieht die Fliegen an. Gerüche von Hefe, Milchsäure und süße Getränke zieht Fruchtfliegen an.

Die Fliegen sind ungefährlich, stechen nicht und können keine Krankheiten übertragen. Auch das Essen der Eier ist unbedenklich. Sie ernähren sich von verdorbenen und gärenden Substanzen und helfen beim Beseitigen von "Naturmüll". Sie sind auch eine Nahrungsquelle für viele kleine Tierarten wie Spinnen, Vögel und Frösche.

Folgende Tipps helfen gegen Fruchtfliegen: Leeren Sie öfter den Biomüll, frisch gekauftes Obst und Gemüse sanft reinigen, Obst und Gemüse in geschlossenen Behältern im Kühlschrank aufbewahren, angefaultes Obst und Essensreste entsorgen, halten Sie ihre Zimmerpflanzen im Sommer nicht zu feucht.

Eine Fliegenfalle aus Essig, Wasser und Fruchtsaft lockt die Tiere an. Durch das Spülmittel können sie jedoch nicht auf der Flüssigkeit landen und ertrinken. Sie können auch altes Obst in eine Plastiktüte legen. Wenn sich die Fliegen auf das Festmahl stürzen, schließen Sie schnell die Tüte und entsorgen diese.

Im Gegensatz dazu hält der Geruch von Zitronen und Nelken Obstfliegen fern. Basilikum, Tomatenpflanzen, Lavendel, getrocknete Lorbeerblätter, Knoblauch, Schnittlauch und Zitronenmelisse mögen Obstfliegen nicht. Stellen Sie diese Pflanzen neben Ihren Obstkorb.

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