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Einmalzahlungen
Sonderzahlungen erhöhen nicht das Elterngeld

Frankfurt. Bei der Berechnung des Elterngeldes werden Zahlungen, die ein Arbeitnehmer einmalig und zu einem bestimmten Anlass erhält, in der Regel nicht berücksichtigt.

Dazu gehören etwa Boni, Prämien und Gewinnbeteiligungen, aber auch Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld. Das erklärt  der Rechtsschutz des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB). Er verweist dabei auf mehrere Entscheidungen des Bundessozialgerichtes (Az.: B 10 EG 5/16 R, B 10 EG 7/17 und B 10 EG 8/16 R). Die Einmalzahlungen, oft auch Sonderzahlungen genannt, erhöhten also das Elterngeld nicht.


Das Elterngeld betrage zwischen 300 und höchstens 1800 Euro pro Monat. Grundlage für die Berechnung seien in der Regel die laufenden Arbeitslöhne, die Arbeitnehmer in den zwölf Monaten vor dem Geburtsmonat des Kindes erhielten.

(dpa)