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Null-Bock-Haltung im Job macht auf Dauer krank

Köln. Agentur

Keine Lust auf den Job? Innerlich gekündigt? Nicht wenige sagen das von sich. Doch diese Haltung macht auf Dauer krank. "Der Körper wird gezwungen, etwas zu machen, was der Geist nicht will", sagt Professor Manuel Tusch, der als Coach Berufstätige berät. Das könne nicht gutgehen. Den Widerspruch auszuhalten, strenge viele unheimlich an. Erste Anzeichen, dass etwas nicht stimmt, seien andauernde Traurigkeit, Antriebsschwäche oder chronische Müdigkeit.

Wer etwas ändern möchte, sollte klären: Inwieweit ist der aktuelle Job schuld daran, dass ich innerlich gekündigt habe? Oder sind es allgemeine Probleme, die auch bei einer anderen Stelle auftreten können? Dazu gehöre etwa, dass jemand mehr Anerkennung möchte. Letzteres sei häufig auch in einem neuen Job nicht anders, erklärt Professor Tusch. Ist diesem Fall bleibe Mitarbeitern häufig nur, ihre Einstellung zu überdenken.