Arbeiten am laufenden Band

Arbeiten am laufenden Band

Bei rund jedem fünften Erwerbstätigen zwischen 18 bis 24 Jahren fallen Pausen im im Beruf regelmäßig aus. Das geht aus einer Veröffentlichung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Baua) hervor.

Ihr liegt eine repräsentative Befragung von jungen Erwerbstätigen zugrunde.

Überdurchschnittlich häufig kommt das Wegfallen von Pausen bei Beschäftigten in Dienstleistungsberufen vor. Darunter fallen unter anderem Mitarbeiter in Hotel- und Gaststätten sowie Sozial- und Erziehungsberufen. In diesen Bereichen arbeitet mehr als jeder dritte junge Erwerbstätige regelmäßig durch. Am seltensten fallen Pausen hingegen in Berufen in Verwaltungen bei Büro-Jobs weg.

Laut dem Arbeitszeitgesetz steht Erwerbstätigen ab 18 Jahren bei einer Arbeitszeit von über sechs Stunden eine Pause von mindestens 30 Minuten zu. Bei einer Arbeitszeit von über neun Stunden ist sogar eine Pause von mindestens 45 Minuten Pflicht. Auch Jugendliche berichten davon, dass Pausen im Job ausfallen. Von den 15- bis 17-jährigen Erwerbstätigen sagt jeder Fünfte, dass das regelmäßig der Fall sei. Den Jugendlichen steht nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz bei einer Arbeitszeit von über viereinhalb Stunden eine Pause von mindestens 30 Minuten zu. Bei einer Arbeitszeit von über sechs Stunden haben sie das Recht auf mindestens 60 Minuten Pause. Für die Umfrage wurden rund 3200 junge Erwerbstätige im Alter zwischen 15 bis 24 Jahren befragt.