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SZ-Sommerserie „Am schönsten ist’s daheim!“: Schneifelpfad

Sommerserie „Am schönsten ist’s daheim!“ : Der Weg des Friedens in der Schneifel

Auf dem Schneifelpfad zwischen Prüm und Schönecken lässt sich viel über die Geschichte der Eifel lernen.

Krieg und Frieden lagen in der Schneifel dicht beieinander. Sie hinterließen Spuren und formten zugleich die Stärke und Anmut der Eifel-Region. Grenzen überqueren – innere wie äußere – und sich Zeit für sich nehmen ist das Motto des Mußepfades Schneifelpfad, der auf 73 Kilometern von Kronenburg nach Birresborn führt.

Dies gelingt auch bei einer Tageswanderung, die von Prüm aus startet. Mit dem öffentlichen Nahverkehr gelangen Wanderer am Ende der Tour von ihrem Zielort Schönecken wieder zurück an den Ausgangspunkt. Los geht es an der Stadthalle in der Kalvarienbergstraße in Prüm. Von dort führt der Weg in Richtung Kalvarienberg.

An zwei Mußeplätzen kommen die Wanderer auf der Tagestour vorbei. Sie haben Zeit, sich auf die Geschichte der Orte einzulassen, gelassen um sich herum die Landschaft wahrzunehmen und den Erzählungen zu lauschen. Wie kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges am Kalvarienberg ein Schacht explodierte und einen Krater schuf,  wie es einst nur die Vulkanausbrüche vermochten. Oder die Schilderung der Nims, die sich seit Jahrtausenden durch die Landschaft schlängelt und schon viele Generationen von Menschen erlebt hat. Sie erzählt von der Zeit als die Burg „Clara Costa“ gebaut wurde – es ging dort nicht immer friedlich zu.

Tipp: Der Hahnplatz im Herzen der Abteistadt ist eine eigene Ruheinsel. Nach der Wandertour lohnt ein Besuch der bekannten St. Salvator Basilika und anschließend eine kleine Auszeit im Café.

Infos: www.eifelsteig.de/a-schneifel-pfad

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