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Die Maternuskapelle in Perl-Hellendorf wurde 1855 erbaut.

Die Maternuskapelle in Perl-Hellendorf : Maternuskapelle in Perl-Hellendorf steht seit 1855

() Im Perler Ortsteil Hellendorf steht in der Dorfmitte eine Kapelle, die dem heiligen Maternus geweiht ist, dem Schutzheiligen der Weinreben. Gebaut wurde die Kapelle, wie Benno König in seinem Buch „Kapellen im Saarland“ schreibt, 1855. Weiter ist zu erfahren, dass Dorfbewohner die Kapelle 2001 innen ehrenamtlich renoviert haben.

2005 erhielt die Kapelle einen Außen­anstrich, der mit dem Erlös aus den Kapellenfesten bezahlt wurde.

Am 23. Juni 2006 hat ein Blitzschlag den offenen Turm mit sichtbarer Glocke zerstört. Dabei kam auch die Glocke zu Schaden. Zwei Reliquiarien sowie der bühnenartige Altaraufbau stammen aus der Abtei Mettlach, schreibt König, der sich auf Kunsthistoriker Ernst Wackenroder bezieht. Neben dem Altar und 14 Kreuzwegbildern sind zehn größere Statuen in der Kapelle: der heilige Antonius von Padua mit Jesuskind, die Madonna von Lourdes, Herz Maria und Herz Jesu sowie die Heiligen Josef, Anna, Judas Thaddäus, Konrad von Parzham, der einem Jungen ein Brot reicht, Maria mit Kind und der Schutzpatron der Kapelle, Maternus.