1. SZ-Serien
  2. Kapellen und Wegekreuze

Das Keuchinger Kreuz sollte dem Ort Gottes Schutz sichern.

Serie Kapellen und Wegekreuze : Damals, als es noch die Gemeinde Keuchingen gab ...

() Das steinerne Wegekreuz Am Keuchinger Feld in Mettlach erinnert nach Informationen von Ludwig Fixemer an die ehemalige Gemeinde Keuchingen, die es bis 1936 gab.

Danach wurde der Ort der Gemeinde Mettlach einverleibt. Landwirte haben das Wegekreuz mit der Inschrift „Gott schütze Keuchingen“ zwischen alten Eichen von 1905 bis 1908 errichtet.

Die Landwirte fürchteten sich vor Blitz und Donner, beteten oft vor dem Kreuz und dankten Gott für gute Ernten auf den Feldern und Obstwiesen. Dort stehen mittlerweile Häuser (etwa 800 Bewohner). Auch die Fabrikarbeiter, die von Orscholz zu Fuß zur Arbeit gingen, zogen ihren Hut vor dem Kreuz oder verweilten dort zum stillen Gebet. 2007 erhielt das Wegekreuz neuen Glanz durch eine Renovierung, die Ewald Thieser, Klaus Jakobs und Ludwig Fixemer übernahmen. Viele Wanderer auf dem Weg nach Orscholz halten inne und denken zurück an die Zeit, als Keuchingen noch eine eigenständige Gemeinde war.