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Christuskapelle in Eppelborn wurde am 3. Oktober 1996 eingeweiht.

Kapellen und Wegekreuze : Eine kleine Glocke sitzt auf dem First

(rk) „Am Ortsrand von Eppelborn in Richtung Hierscheid steht eine kleine, schmucke Kapelle der Eheleute Brigitte und Hans Brachmann. Von ihr reicht der Blick über eine schöne Hügellandschaft bis hin zur Weiskircher Höhe.“ So schreibt Benno König im Buch „Kapellen im Saarland“.

Gründe für den Bau kennt Reinhold Bost aus Eppelborn (Heimatheft 8, Eppelborn 1997), nämlich ein „persönliches Versprechen des Bauherrn als Dank für die Vollendung des 50. Lebensjahres“ und die Absicht, mit der Kapelle eine „Zufluchtsstätte für Wanderer und stille Beter sowie für Rast- und Ruhesuchende“ zu schaffen.

Bost weiter: „Tatkräftige Hilfe ... gewährten die Familie, die Verwandtschaft, viele Bekannte und Freunde. Eppelborner Handwerker stellten sich uneigennützig in den Dienst der guten Sache, und vor allem der Obst- und Gartenbauverein hat besonderen Anteil an dem Gelingen des Werkes.“ Am 3. Oktober 1996 wurde die Kapelle eingeweiht. Auf ihrem First steht ein mit Kupfertafeln verkleideter Dachreiter, in dem eine kleine Glocke ihren Platz hat. In der Apsis (halbrunde Altarnische) steht ein überdachtes Christuskreuz des Schonacher Künstlers Hubert Kinzler. Laut König schmücken unter anderem drei Ikonen von Agnes Müller aus Eppelborn die Kapelle. Seit 2009 befindet sich neben der Kapelle auch ein kleiner Kreuzweg.