| 20:04 Uhr

Halden im Saarland
Wenn Halden bleibende Eindrücke hinterlassen

Auf diesem Bild aus dem Jahr 2016 von Simon Mannweiler hat die Bergehalde Göttelborn eine weit sichtbare weiße Haube: Die bekam sie von HTW-Studenten im Rahmen der Projektwoche „Hell/Dunkel“. Im Vordergrund schlängelt sich die A 8 an der Halde vorbei.
Auf diesem Bild aus dem Jahr 2016 von Simon Mannweiler hat die Bergehalde Göttelborn eine weit sichtbare weiße Haube: Die bekam sie von HTW-Studenten im Rahmen der Projektwoche „Hell/Dunkel“. Im Vordergrund schlängelt sich die A 8 an der Halde vorbei. FOTO: Simon Mannweiler
SZ-Leser haben uns ihre Haldenbilder geschickt. Hier eine Auswahl. Von Michael Kipp

Die Berge-Halden sind für Saarländer vieles: Rückzugsorte, Naherholungsgebiete, Industriedenkmäler, Bergbau-Mahnmale – oder einfach ein Fotomotiv. Unzählige Haldenfotos haben uns die Leser der Serie gesendet. Zum Beispiel Christian Meyer-Hentschel. Er schreibt: „Ich habe sieben Jahre im Saarland gelebt und im letzten Jahr an einem stürmisch-regnerischen Tag im September die Halde Duhamel ‚entdeckt’. Ich fühle mich seitdem regelrecht angezogen von der energiegeladenen Atmosphäre und zugleich entspannten Stimmung der Halden.“ Für viele Leser sind die Halden einfach nur eine immer währende Erinnerung an ihr Berufsleben. 2012 hat das letzte Steinkohlebergwerk im Saarland die Förderung eingestellt. Viele Leser konnten sich auch nicht entscheiden, welche Bilder sie aus ihren Sammlungen uns zur Verfügung stellen sollten. So hat uns Lothar Strobel aus Göttelborn unzählige Bilder der Halde vor Ort geschickt. Wir danken allen Einsendern recht herzlich. ⇥


Der Göttelborner Lothar Strobel hat uns dieses Bild von der Göttelborner Halde geschickt. Einen einsamen Wanderer zieht es den Berg hinauf.
Der Göttelborner Lothar Strobel hat uns dieses Bild von der Göttelborner Halde geschickt. Einen einsamen Wanderer zieht es den Berg hinauf. FOTO: Lothar Strobel
Auch dieses Bild zeigt die Projektarbeit der HTW Göttelborn im Oktober 2016. Die weißen Planen sind mit Bergematerial an der Halde in Göttelborn fixiert.
Auch dieses Bild zeigt die Projektarbeit der HTW Göttelborn im Oktober 2016. Die weißen Planen sind mit Bergematerial an der Halde in Göttelborn fixiert. FOTO: Lothar Strobel
Christian Meyer-Hentschel hat uns dieses Bild vom Polygon auf der Halde Duhamel gesendet. Aufgenommen hat er es mit Hilfe einer Drohne.
Christian Meyer-Hentschel hat uns dieses Bild vom Polygon auf der Halde Duhamel gesendet. Aufgenommen hat er es mit Hilfe einer Drohne. FOTO: Christian Meyer-Hentschel
Das rechte Bild des abgestorbenen Baumes im Quierschieder Kohlbachweiher am Fuße der Halde Göttelborn hat uns Thomas Kipp gesendet.
Das rechte Bild des abgestorbenen Baumes im Quierschieder Kohlbachweiher am Fuße der Halde Göttelborn hat uns Thomas Kipp gesendet. FOTO: Thomas Kipp
Dieses Bild unten sieht nahezu aus wie ein Gemälde mit zarten Farbtupfern. Das Motiv: ein Himmelsspiegel auf der Halde Lydia in Fischbach.
Dieses Bild unten sieht nahezu aus wie ein Gemälde mit zarten Farbtupfern. Das Motiv: ein Himmelsspiegel auf der Halde Lydia in Fischbach. FOTO: Heinz-Dirk Luckhardt
Das Bild wurde im August 1962 bei Saarlouis-Steinrausch aufgenommen. Im Hintergrund ist die Halde Duhamel noch als Spitzkegel zu sehen. Sie diente als Hintergrund für das Familienfoto, das die Brüder Josef, Thomas und Peter Lay zeigt.
Das Bild wurde im August 1962 bei Saarlouis-Steinrausch aufgenommen. Im Hintergrund ist die Halde Duhamel noch als Spitzkegel zu sehen. Sie diente als Hintergrund für das Familienfoto, das die Brüder Josef, Thomas und Peter Lay zeigt. FOTO: Peter Lay
Das Polygon in Ensdorf ist ein besonders beliebtes Fotomotiv. Diesmal hat Heinz-Dirk Luckhardt die Skulptur in den Fokus genommen.
Das Polygon in Ensdorf ist ein besonders beliebtes Fotomotiv. Diesmal hat Heinz-Dirk Luckhardt die Skulptur in den Fokus genommen. FOTO: Heinz-Dirk Luckhardt
Die Göttelborner Halde im Winter. Am Fuße der Halde ist der Kohlbachweiher zu sehen – ein alter Absinkweiher.
Die Göttelborner Halde im Winter. Am Fuße der Halde ist der Kohlbachweiher zu sehen – ein alter Absinkweiher. FOTO: Lothar Strobel