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Die Saar – Geschichte eines Flusses
Zwischen Wolfsjagd und Saarkran

1700: Graf Gustav Adolf von Nassau-Saarbrücken verpflichtet die Wadgasser zur Wolfsjagd. Von Michael Kipp

1701: Völklingen baut eine hölzerne Brücke über die Saar.


1706: Die Grafen von Sarrewerden gründen Neu-Sarrewerden.

1715: Die Franzosen bauen das von ihnen 1645 zerstörte Saarburg wieder auf.



1721: Der lothringische Herzog gründet ein Kapuzinerkloster in Sarreguemines.

1731: Die Holzbrücke in Völklingen ist nach 30 Jahren bereits baufällig. Eine Fährverbindung ersetzt sie.

1750: Die alte Pfarrkirche Walpurgis in Merzig wird niedergelegt und zerstört.

1752: Roden brennt ab.

1753 bis 1763: Beckingen baut seine Ordensburg erneut. Diesmal als Schloss. Mit zwei halbrunden Seitenflügeln und einem Hauptgebäude. Theodore de Lasalle, Herr von Dillingen, baut in Wallerfangen ebenso ein Barockschloss (das heutige Schloss Villeroy de Galhau).

1755: Juden legen zwischen Dillingen und Diefflen einen Friedhof an. Ihn gibt es heute noch.

1758: Das Schloss in Sarreguemines wird geschleift.

1761: An der neuen Kaimauer in Saarbrücken bauen Saarbrücker Kaufleute den Saarkran. Eine Rekonstruktion davon steht heute an der Wilhelm-Heinrich-Brücke. Wieder von Saarbrücker Kaufleuten bezahlt.

1777: Das Kloster in Wallerfangen schließt.

1789: Das Schloss in Dillingen gehört nun der Grafschaft Saarbrücken. Stengels Sohn Balthasar baut es zum Barockschloss um. Katharina Kest zieht als Herzogin ein. Sie ist Fürst Ludwigs zweite Frau. Einst Kammerzofe, nun Freifrau von Ludwigsberg, Reichsgräfin von Ottweiler und Herzogin.

1791: Reichsgräfin Marianne von der Leyen (Blieskastel) baut in Rilchingen ein Schloss. Ihr Alterssitz. Sie nennt ihn „Salzschlösschen Annahalle“. Sie hat nie darin gewohnt.

1798: Die Saarburg beherbergt letztmals Bewohner.