Studie: Autoverkäufe brechen ein

Studie: Autoverkäufe brechen ein

Duisburg. Die Schuldenkrise in der Eurozone droht Westeuropas Automärkte nach Einschätzung des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer in eine tiefe Rezession zu stürzen. "Das Jahr 2013 wird nach unserer Prognose die schlechtesten Autoverkäufe seit 1993 bringen", heißt es in einer Studie des von Dudenhöffer geleiteten Center Automotive Research (CAR) der Uni Duisburg-Essen

Duisburg. Die Schuldenkrise in der Eurozone droht Westeuropas Automärkte nach Einschätzung des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer in eine tiefe Rezession zu stürzen. "Das Jahr 2013 wird nach unserer Prognose die schlechtesten Autoverkäufe seit 1993 bringen", heißt es in einer Studie des von Dudenhöffer geleiteten Center Automotive Research (CAR) der Uni Duisburg-Essen. "Die Krise ist nicht vorbei, sie ist am Beginn." Mit nur 11,9 Millionen verkauften Autos werde im kommenden Jahr voraussichtlich ein 20-Jahres-Tief erreicht, erwarten die Forscher. Zuletzt war die Autonachfrage in Westeuropa 1993 auf einen ähnlichen Wert abgesackt, damals wurden 11,3 Millionen Wagen verkauft. In allen übrigen Jahren waren es mehr, 2000 zum Beispiel 14,8 Millionen. Im laufenden Jahr kalkuliert das CAR mit 12,1 Millionen Pkw-Verkäufen. Hauptgrund sei die Unsicherheit wegen der Staatsverschuldung in Süd- und Westeuropa dpa