Stromkonzerne heben Preise an: Eon verzichtet

Stromkonzerne heben Preise an: Eon verzichtet

Essen. Drei der vier großen Stromkonzerne in Deutschland wollen zum Jahreswechsel die Strompreise anheben. Allen voran geht EnBW mit einer durchschnittlichen Erhöhung von rund zehn Prozent. RWE kündigte eine moderate Anhebung an, hatte allerdings schon im August den Strompreis deutlich erhöht. RWE-Kunden zahlen deshalb ab Januar 12,7 Prozent mehr als noch im Juli

Essen. Drei der vier großen Stromkonzerne in Deutschland wollen zum Jahreswechsel die Strompreise anheben. Allen voran geht EnBW mit einer durchschnittlichen Erhöhung von rund zehn Prozent. RWE kündigte eine moderate Anhebung an, hatte allerdings schon im August den Strompreis deutlich erhöht. RWE-Kunden zahlen deshalb ab Januar 12,7 Prozent mehr als noch im Juli. Vattenfall will ebenfalls die Strompreise anheben, hat sich aber zur genauen Höhe noch nicht geäußert. Eon plant als einziger Großkonzern zunächst keine Erhöhung. Bei den regionalen Vertriebsgesellschaften seien zum Jahresende keine Preisanpassungen beim Strom geplant. Grund für die Erhöhung ist die Ökostrom-Umlage, die im Erneuerbaren-Energien-Gesetz festgelegt ist. Sie beträgt rund zwei Cent pro Kilowattstunde ohne Mehrwertsteuer, und soll auf rund 3,5 Cent steigen. dpa/afp

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