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Stelldichein der Urban Art in Saarbrücken

Saarbrücken. gue

Patrick Jungfleisch legt ein hohes Tempo vor. Gerade einmal vier Monate gibt es die Saarbrücker Galerie Zimmerling & Jungfleisch und die dritte Ausstellung mit Meisterwerken der Urban Art läuft bereits. Mit "Urban Selection" zeigt die Galerie ihre besten Künstler.

Jungfleisch ist besser bekannt als Graffiti-Künstler Reso und die großformatigen Signaturen des Urban-Art-Künstlers begrüßen die Besucher gleich beim Betreten der Galerie. Die Arbeiten aus dem Jahr 2014 zeigen Resos sanfte Weiterentwicklung in den letzten Jahren. Immer noch arbeitet er mit den Buchstaben seines Künstlernamens und immer noch dreht, kippt und transformiert er die Buchstaben im virtuellen Bildraum bis zur Unkenntlichkeit. Doch die Bilder sind kleinteiliger, wirken energiegeladener als frühere Werke und damit auch emotionaler.

Mit Jef Aérosol ist einer der Stars der Urban-Art-Szene in der Ausstellung vertreten. Die beiden Bilder aus der Crowd-Serie sind mit ihrer Bildsprache schon fast Ikonen der Postmoderne. Die Schau stiehlt ihm allerdings ein weiterer Altmeister. Jean Faucheur ist mit drei Arbeiten vertreten, die zu den besten in der Ausstellung gehören.



Fast schon langweilig wirken dagegen die Bilder von Sen2, die wie surreale Fragmente aus Comic und Werbung daherkommen. Auch Remi Roughs Visionen aus gestischem Action Painting und zartem Suprematismus Kandinskys können nicht ganz überzeugen. Ein ganz anderes Kaliber ist da Hendrik Beikirch, der mit dem fantastischen "Revalgade" ein großformatiges Porträt zeigt. Ganz anders, aber nicht weniger spannend ist auch die Arbeit von Pro176, der Buchstaben und architektonische Elemente zu farbenfrohen Landschaften verbindet. Mit dabei sind außerdem Cone The Weird und Vise, der eine Metall-Skulptur zeigt.

Urban Selection, bis 27. März. Galerie Zimmerling & Jungfleisch (Sb).