Steag steuert Kraftwerke künftig zentral

Steag steuert Kraftwerke künftig zentral

Steag Power Saar (SPS), die saarländische Tochter des Essener Kraftwerks-Betreibers Steag, wird aufgespalten. Das bestätigte ein Konzernsprecher auf Anfrage. Der Betrieb der saarländischen Steag-Kohlekraftwerke in Völklingen-Fenne, Quierschied-Göttelborn und Bexbach wird in Zukunft von Essen aus gesteuert.

Bei SPS verbleiben die Geschäftsbereiche Fernwärme-Verbund Saar (FVS) und Steag Netz GmbH (SNG). Die zweite Saar-Tochter des Ruhrgebiets-Konzerns, Steag New Energies (SNE), sei davon nicht betroffen.

Die Arbeitnehmer hätten von dies er Umorganisation "weder Vor- noch Nachteile", so der Sprecher. Der Schritt sei erforderlich gewesen, "um die Wettbewerbsposition der eigenen Kraftwerke zu verbessern und diese so lange wie wirtschaftlich und technisch vertretbar zu betreiben". Durch die bevorzugte Einspeisung von Wind- oder Sonnenstrom ins Netz sind Kohlekraftwerke immer seltener in Betrieb. Insgesamt beschäftigen die Steag-Töchter im Saarland rund 900 Mitarbei ter.