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Standort muss kein Behinderten-Weg sein

Stelen Standort muss kein Behinderten-Weg sein Zum Artikel „Ein wuchtiger Stachel im Freizeit-Leben“ von Cathrin Elss-Seringhaus (29. Juli) Was dem Mahnmal für die in der NS-Zeit ermordeten saarländischen Juden gelingen kann, ein wuchtiger Stachel im Freizeit-Leben zu sein, ist anderen verwehrt.

Die Visualisierung des Denkmals in der Saarbrücker Zeitung zeigt eine Stele mitten auf dem Leitstreifen für Blinde und Menschen mit Sehbehinderungen. Trotz der mehrfachen Hinweise von uns beiden (als Behindertenbeauftragter und Vorsitzendem des Behindertenbeirates der Stadt Saarbrücken), dass dies nicht zulässig ist, scheinen die Verantwortlichen der Landeshauptstadt an der Position dieser Stele festzuhalten. Der Stachel sitzt offensichtlich noch nicht tief genug.

Dunja Fuhrmann und

Herbert Temmes, Saarbrücken