Stahlverband senkt Prognose

Stahlverband senkt Prognose

Düsseldorf. Der deutsche Stahlverband hat wegen der Finanzkrise seine Prognose für die Rohstahlproduktion in Deutschland gesenkt. Für 2008 werde nur noch eine Stahlproduktion in Höhe von 47,5 Millionen Tonnen und damit zwei Prozent weniger als im Vorjahr erwartet, teilte die Wirtschaftsvereinigung Stahl gestern mit

Düsseldorf. Der deutsche Stahlverband hat wegen der Finanzkrise seine Prognose für die Rohstahlproduktion in Deutschland gesenkt. Für 2008 werde nur noch eine Stahlproduktion in Höhe von 47,5 Millionen Tonnen und damit zwei Prozent weniger als im Vorjahr erwartet, teilte die Wirtschaftsvereinigung Stahl gestern mit. Bislang war der Verband von einem Wert auf Vorjahresniveau von 48,5 Millionen Tonnen ausgegangen. Die Nachfrage habe sich weltweit abgekühlt, sagte Verbandspräsident Hans Jürgen Kerkhoff. Auf den nachlassenden Bedarf und die erhöhte Vorsicht der Kunden hätten die meisten Konzerne mit einer Produktionskürzung reagiert. Am Donnerstag hatten Thyssen-Krupp und Salzgitter angekündigt, die Stahlverarbeitung zurückzufahren. Einen Ausblick auf das kommende Jahr wagte der Stahlverband nicht: Der Blick auf die nächsten Monate sei in einem ungewöhnlich hohen Maß mit Unsicherheiten behaftet. Die mittelfristigen Aussichten für die Branche seien aber intakt. dpa

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