Stahlhersteller Thyssen-Krupp vertröstet seine Aktionäre

Stahlhersteller Thyssen-Krupp vertröstet seine Aktionäre

. Der Industriekonzern Thyssen-Krupp hat seine Aktionäre um mehr Zeit für eine „grundlegende Erneuerung“ gebeten.

Der Konzern sei auf dem richtigen Weg und könne messbare Erfolge nachweisen, sagte gestern Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger bei der Hauptversammlung. Der Konzern werde aber nach 1,5 Milliarden Euro Verlust 2014 erneut keine Dividende ausschütten.

Der Stahlkonzern wälzt unter anderem durch die Probleme mit seinen Stahlwerken in den USA und Brasilien einen immensen Schuldenberg vor sich her. Im Geschäftsjahr 2012/2013, das bis Ende September lief, drückte Thyssen-Krupp eine Schuldenlast von fünf Milliarden Euro. Das Stahlwerk in den USA hat der Konzern veräußert, das Schwesterwerk in Rio de Janeiro verbleibt bei Thyssen-Krupps brasilianischer Gesellschaft CSA. Für das laufende Geschäftsjahr, das am 1. Oktober 2013 begann, erwartet Hiesinger eine deutliche Besserung in Richtung eines ausgeglichenen Ergebnisses.

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