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Staeck wiedergewähltals Akademiepräsident

Staeck wiedergewähltals AkademiepräsidentBerlin. Der Heidelberger Plakatkünstler Klaus Staeck (71) ist am Samstag als Präsident der Berliner Akademie der Künste wiedergewählt worden. Staeck war 2006 erstmals an die Spitze der Künstlersozietät gewählt worden

Staeck wiedergewähltals AkademiepräsidentBerlin. Der Heidelberger Plakatkünstler Klaus Staeck (71) ist am Samstag als Präsident der Berliner Akademie der Künste wiedergewählt worden. Staeck war 2006 erstmals an die Spitze der Künstlersozietät gewählt worden. Aus den Reihen der Akademie hieß es, Staeck sei es gelungen, in den drei Jahren seiner ersten Amtszeit "die Akademie wieder politisch und gesellschaftlich zu positionieren". Die vom Bund getragene Akademie habe sich stabilisiert. dpaGünter de Bruyn erhält Max-Herrmann-PreisBerlin. Der Schriftsteller Günter de Bruyn ist am Samstag in der Berliner Staatsbibliothek mit dem Max-Herrmann Preis geehrt worden. Erstmals habe damit einer der großen Schriftsteller in Deutschland den undotierten Preis erhalten, der als die wichtigste Auszeichnung für Verdienste um das Bibliothekswesen gilt, teilte die Staatsbibliothek mit. De Bruyn habe die Staatsbibliothek stets "als großartige wissenschaftliche Quelle" genutzt. In seinen Werken habe er sich immer wieder Berlin und seinem märkischen Umland gewidmet. epdIsraelischer Dirigent Mendi Rodan gestorbenJerusalem. Der israelische Dirigent Mendi Rodan ist im Alter von 80 Jahren einem Krebsleiden erlegen. Rodan dirigierte führende Orchester, darunter das London Symphony Orchestra und die Wiener Symphoniker. Er erregte weltweites Aufsehen, als er im Oktober 2000 einen langjährigen Boykott gegen den deutschen Komponisten Richard Wagner brach und mit dem Sinfonieorchester Rischon Lezion das "Siegfried-Idyll" spielte. dpaRink: BRD verschließt sich der DDR-KunstHamburg. Der Leipziger Maler Arno Rink sieht die deutschen Museen für sich "verschlossen". "Die BRD hat immer noch ein Problem mit der DDR-Kunst. Für die drüben waren wir ja schließlich alle politisch ideologisiert", sagte der 68-Jährige dem "Spiegel". Es werde behauptet, die gesamte DDR-Kunst sei Propaganda gewesen. "Das ist absolut oberflächlich und ignorant", kritisierte der emeritierte Professor der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst. ddpWolfgang-Joop-Schauin Rostock eröffnetRostock. Eine große Schau mit Skulpturen und Entwürfen des Modeschöpfers Wolfgang Joop läuft seit Samstag in der Rostocker Kunsthalle. Unter dem Titel "Eternal Love" (Ewige Liebe) widmet sich der Designer Schnittstellen zwischen Kunst und Mode. Zu sehen ist unter anderem eine Installation, die den Schaffensprozess im Atelier nachzeichnet. dpa