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SpVgg. Einöd-Ingweiler stellt sich "riesiger Herausforderung"

Einöd-Ingweiler. Die SpVgg. Einöd-Ingweiler hat es im ersten Fußball-Verbandsligaspiel der Vereinsgeschichte gleich mit einem Titelanwärter zu tun. An diesem Sonntag um 16 Uhr ist der SV Thalexweiler zu Gast.Bei den Homburgern, die sich für die neue Fußball-Verbandsliga Nordost qualifiziert haben, hat sich in der Sommerpause einiges geändert Von SZ-Mitarbeiter Horst Fried

Einöd-Ingweiler. Die SpVgg. Einöd-Ingweiler hat es im ersten Fußball-Verbandsligaspiel der Vereinsgeschichte gleich mit einem Titelanwärter zu tun. An diesem Sonntag um 16 Uhr ist der SV Thalexweiler zu Gast.Bei den Homburgern, die sich für die neue Fußball-Verbandsliga Nordost qualifiziert haben, hat sich in der Sommerpause einiges geändert. Trainer Frank Rothfuchs und die Leistungsträger Pasquale Varsalona (46 Tore), Florian Neumann (14) und Thomas Kellmeyer (8) sind alle zum SV Schwarzenbach abgewandert. Zudem verließ mit Frank Schweitzer ein weiterer treffsicherer Akteur (neun Tore) den Verein Richtung SV Bübingen. Dieses Quartett allein erzielte 77 der 103 Einöder Treffer in der Landesliga Nordost, welche die Mannschaft als Vierter abschloss. Mit Jochen Agne (VfB Waldmohr) und Steven Seger (FC Palatia Limbach) gingen weitere potenzielle Stammspieler. "Wir müssen das Bestmögliche herausholen, um die Klasse zu erhalten. Das allein kann unser Ziel sein", verdeutlicht der neue Trainer Markus Dilg, der dem scheidenden Frank Rothfuchs bislang als Assistent zur Seite stand.


Bis auf Sascha Lambrecht, der mit dem SV Rohrbach die Verbandsliga-Qualifikation verpasste, hat kein Neuzugang bereits so hochklassig gespielt. "Die Verbandsliga ist für uns alle eine riesige Herausforderung, der wir uns aber stellen werden. Wir haben ein hammerhartes Auftaktprogramm, denn nach dem Thalexweiler-Spiel fahren wir zur DJK Bildstock, ehe dann der SV Habach zu uns kommt", weiß Dilg um den schweren Saisonstart. "Jeder einzelne Punkt aus diesen Spielen wäre Gold wert. Danach kommen Gegner, gegen die wir punkten sollten, wenn wir die Klasse halten wollen", glaubt der Einöder Trainer. Mut macht ihm ein 3:2-Erfolg beim benachbarten Landesligisten VfB Waldmohr, der in der pfälzischen Parallelklasse spielt. "Dafür waren wir bei der Stadtmeisterschaft lediglich Vierter und auch gegen den TSC Zweibrücken und gegen den eine Liga unter uns spielenden SV Reiskirchen waren die Testspiele nicht so gut", sagt Dilg.

Beim Start muss er auf zwei Spieler verzichten, denn Marius Neuschwander hält sich für sein Studium in den USA auf und Timo Schröder kuriert noch einen Bänderriss aus. Mit beiden rechnet Dilg erst gegen Ende des Monats. Dann dürfte auch schon abzusehen sein, ob sich das Abstiegsgespenst von Beginn an im südlichsten Homburger Stadtteil einnistet. "Wir sind auf saarländischer Seite der einzige Verbandsligist. Wir wollen beweisen, dass wir zu Recht in der Klasse sind", freut sich Dilg auf die neue Runde. Mit der DJK Ballweiler-Wecklingen und dem SV Bliesmengen-Bolchen sind aus dem Saarpfalz-Kreis nur zwei weitere Vereine in der Verbandsliga vertreten. Foto: Mischa