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Zwischenfazit SV Bliesmengen-Bolchen und FC Homburg II in der Saarlandliga

Fußball-Saarlandliga : Die Trainer sind jedenfalls optimistisch

Die beiden Saarpfalz-Teams in der Fußball-Saarlandliga stehen bisher im unteren Tabellenbereich. Sowohl für Bliesmengen-Bolchen wie für den FC Homburg II lautet die Devise nach der Zwangspause: einfache Fehler abstellen.

Die beiden Kreis-Mannschaften aus der Fußball-Saarlandliga haben sich nach den ersten neun Spieltagen jeweils im unteren Tabellenbereich eingeordnet. Der Aufsteiger SV Bliesmengen-Bolchen belegt mit acht Zählern Rang 14. Die Elf von Trainer Patrick Vitt holte je zwei Siege und Unentschieden, hinzu kamen bei einem Torverhältnis von 12:25 fünf Niederlagen: Kurios: In der Heimtabelle belegt Mengen mit noch null Zählern den letzten Tabellenplatz 17. Dagegen steht der SVB im Auswärtsklassement mit acht Punkten auf einem sehr guten Rang drei.

„Gut war bislang definitiv der gezeigte Einsatz. Außerdem haben wir in Sachen Offensivspiel bislang viele gute Chancen herausgearbeitet. Im Gegenzug ist das Abwehrverhalten ausbaufähig. Das schiebe ich aber nicht auf unsere Verteidiger. Das physische Spiel ist gegenüber allen anderen saarländischen Klassen der größte Sprung“, meint Vitt. Man müsse in der Saarlandliga auch mal „dreckig sein“. Mit den erreichten acht Punkten sei man nun „richtig in der Klasse angekommen“. Man könne „definitiv in der Saarlandliga mithalten“. Weniger gut sei allerdings das bisherige Verletzungspech gewesen, was vermutlich auf die höhere Intensität in der höchsten saarländischen Amateurliga zurückzuführen sei.

Und warum holte die Vitt-Elf bislang sämtliche Punkte auswärts? „Das ist eben Hobby-Psychologie. Ich sage, es hat auch wirklich etwas mit dem Kopf zu tun. Auswärts gehen wir vielleicht in die Spiele etwas unbekümmerter hinein und meinen, dass wir dabei nicht so viel zu verlieren haben“, glaubt der Trainer und ergänzt: „Das machen wir auch richtig gut. Zu Hause denken wir vielleicht, man müsse mehr das Spiel machen und den Zuschauern etwas bieten. Das ist auch sicherlich richtig, aber wir sind dann auch vielleicht einen Tick zu verkrampft und wollen zu viel. Aber wir werden auch noch zu Hause unsere Punkte holen.“

Vitt ist vom Klassenverbleib des Liganeulings „felsenfest überzeugt“. Dafür ausschlaggebend werde es sein, künftig auch in den Heimspielen erfolgreich zu sein. „Wir müssen zu Hause punkten. Wenn wir das nicht schaffen, wird es schwer. Dann muss man auch abwarten, was oben drüber in den Klassen passiert, und wie viele Absteiger es gibt“, betont Mengens Trainer. Wichtig wäre auch, die bisherigen einfachen Fehler abzustellen.

Der FC Homburg II nimmt mit sechs Punkten den 15. Tabellenplatz ein. Den bislang einzigen Sieg hatte es gleich zu Rundenbeginn beim 3:2 zu Hause gegen den TuS Herrensohr gegeben. Anschließend stimmten bei der Mannschaft von Trainer Marc Buchmann trotz teilweiser guter Leistungen meist die Ergebnisse nicht mehr. Bei einem Torverhältnis von 14:23 gab es für die Saarpfälzer noch drei Unentschieden und fünf Niederlagen. „Insgesamt bin ich zufrieden. Die gezeigten Leistungsspitzen beweisen, dass wir auch mit erfahrenen Mannschaften über weite Strecken mithalten können. Leider unterlaufen uns jedoch immer wieder vermeidbare Fehler, was die Punktausbeute weniger zufriedenstellend beeinflusste“, meint Buchmann. An der Fehlerquote müsse im restlichen Saisonverlauf gearbeitet werden.

Aufgrund von zwei kurzfristigen Abgängen vor Wechselschluss und zwei weiteren im Winter seien noch Kaderplätze offen. „Wir halten die Augen offen, werden aber nur ergänzen, wenn es sinnvoll und finanziell machbar ist. In der Saarlandliga kann jeder jeden schlagen. Auf Dauer werden sich die Mannschaften mit der besseren Fehlerquote, beziehungsweise der effektiveren Spielweise, oben ansiedeln“, ist sich Buchmann sicher.