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Zweibrücken kann FC Homburg noch weiter distanzieren

Zweibrücken kann FC Homburg noch weiter distanzieren

Sechs Punkte mehr als der große Nachbar FC Homburg – die Verantwortlichen des SVN Zweibrücken sind stolz auf ihre bisherige Saisonbilanz in der Fußball-Regionalliga. An diesem Samstag kommt es zum direkten Duell.

Beim Derby an diesem Samstag um 14 Uhr beim SVN Zweibrücken geht es für den FC Homburg um mehr als drei Punkte in der Fußball-Regionalliga. Zumindest sieht das der Ex-Zweibrücker und heutige FCH-Stürmer Dennis Gerlinger so: "Es geht für mich auch um die Ehre. Ich will zeigen, dass wir das bessere Team sind."

Für die Fans der Grün-Weißen ist der Vergleich mit dem Nachbarn letzter Höhepunkt in einer ansonsten - was die Liga betrifft - durchwachsenen Saison. Dass in der Rückrunde nicht nur der erhoffte Angriff auf die obersten Plätze verspielt wurde, sondern dazu noch der vermeintlich kleine Rivale sechs Punkte vor dem FCH steht, sieht manch Homburger als Schmach. SVN-Trainer Peter Rubeck, der von 1998 bis 2001 Übungsleiter in Homburg war, hat sichtlich seinen Spaß an der Situation. "Wenn wir gewinnen, sind wir neun Punkte vor. Wenn wir verlieren, sind wir immer noch drei Punkte vor. Damit können wir immer noch gut leben", sagt Rubeck mit schelmischem Grinsen. "Die sind mit ganz anderen Möglichkeiten ausgestattet, haben einen fünf- bis sechs Mal höheren Etat als wir", beziffert Rubeck das finanzielle Kräfteverhältnis der Clubs.

Auch wenn der von Rubeck genannte Etatunterschied etwas zu hoch sein dürfte, hat der SVN in dieser Saison Erstaunliches geleistet. Mit einem Budget, das sich im mittleren sechsstelligen Bereich bewegt, liegt der SVN bestenfalls im unteren Drittel der Liga. In der Tabelle stehen die Pfälzer dennoch auf Platz fünf. Der FCH belegt derzeit Rang acht. "Ich komme zwar nicht hier aus der Region, aber ich weiß natürlich um die lokale Brisanz des Spiels", sagt Homburgs Interimstrainer Sebastian Stache.

Noch kein Titz-Nachfolger

Wer beim FCH Nachfolger des entlassenen Christian Titz wird, ist noch unklar. Wunschkandidat Jens Kiefer hat abgesagt. FCH-Vorstandschef Herbert Eder weilt bis Ende nächster Woche im Urlaub, will aber auch währenddessen die Trainersuche vorantreiben. Eine Entscheidung soll nächste Woche fallen.