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Zwei Spiele des Jahres für die Fahrstuhlteams Nürnberg und Cottbus

Cottbus. Einziger Ost-Fußball-Bundesligist gegen West-Traditionsclub: Energie Cottbus und der 1. FC Nürnberg steigen am heutigen Donnerstag (18 Uhr/ARD) in den gefürchteten Relegations-Fahrstuhl, der sich nach 18 Jahren Pause wieder in Bewegung setzt. Ausgerechnet ein Franke und ein Münchner wollen dafür sorgen, dass die Cottbuser Multi-Nationen-Truppe nach dem Rückspiel am Sonntag (15

Cottbus. Einziger Ost-Fußball-Bundesligist gegen West-Traditionsclub: Energie Cottbus und der 1. FC Nürnberg steigen am heutigen Donnerstag (18 Uhr/ARD) in den gefürchteten Relegations-Fahrstuhl, der sich nach 18 Jahren Pause wieder in Bewegung setzt. Ausgerechnet ein Franke und ein Münchner wollen dafür sorgen, dass die Cottbuser Multi-Nationen-Truppe nach dem Rückspiel am Sonntag (15.30 Uhr/ARD) auch wieder in der oberen Etage aussteigen darf: Kapitän Timo Rost ist ein einstiger "Clubberer" und zusammen mit Torhüter Gerhard Tremmel der große Motivator der Lausitzer. "Wir werden die Nürnberger schon wegbrezeln", kündigte Rost vor dem ersten Duell im Stadion der Freundschaft an, wo seine Liebe zum Ex-Verein ruhen wird. Im Dezember 1997 gab der 30-Jährige in Nürnberg sein Profi-Debüt - gegen Energie Cottbus. Dass Cottbus überhaupt noch den Sprung auf Rang 16 schaffte, lag nicht zuletzt am überragenden Torhüter Tremmel. Während die angeschlagenen Stanislaw Angelow, Mariusz Kukielka und Daniel Ziebig wohl spielen werden, ist offen, ob Mittelfeldspieler Ivica Iliev auflaufen wird. Dimitar Rangelow fehlt (Bänderverletzung), Trainer Bojan Prasnikar hofft noch im Rückspiel auf seinen Einsatz.Die Nürnberger haben dagegen fast keine Personalsorgen und hoffen auf ihre Heimstärke sowie die Treffer von Marek Mintal. "Wir werden unsere Chancen bekommen, und die müssen wir einfach nutzen", sagt Mintal. Dass die Franken zuerst auswärts antreten, sieht Trainer Michael Oenning als Vorteil, auch wenn vorher in Cottbus ein heißes Spiel wartet. Oenning: "Ein enges Stadion, da sind 22 000 Zuschauer, da wird es brennen. Aber wir sind auf alles vorbereitet." dpa